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Toller Erfahrungsbericht über Achtsamkeit von Hannes Hochuli
16.03.2019 Hannes Hochuli

Achtsamkeit: Mehr Ruhe und Kraft für den Alltag?


Stehen wir vor dem Kollaps? Wohin man schaut, laufen Menschen auf Reserve. Firmenchefs haben oft gar keine andere Wahl, als ihre Mitarbeitenden auszupressen, wie die Zitrone. Stress, Burnout, Fehlentscheidungen, Scheidungen, Süchte und Krankheiten sind das Ergebnis. Während eines Sabbaticals reiste der ehemalige Hotelmanager Hannes Hochuli durch die Welt und stiess auf das Thema «Achtsamkeit». Und staunt darüber, dass namhafte Firmen seit kurzem in einen Lebensstil investieren, der auf den ersten Blick wenig mit Business zu tun hat. Im Thema liegen jedoch Lösungsansätze zur Veränderung. Zumindest Hochuli macht diese Erfahrung.

«Nach 20 Jahren Hotellerie wurde mir immer klarer, dass eine neue Ära ansteht. Ich entschied mich für eine längere Auszeit», erzählt der 51jährige Familienvater von zwei erwachsenen Kindern. Begonnen hatte seine Reise auf Malta, mit Zelt und Rucksack: «Ich umrundete die Insel zu Fuss. Nach zwei Tagen merkte ich, dass ich auf meine Füsse achtgeben muss, damit die Reise wegen Blasen nicht früher endet, als mir lieb war.» Nach vier Tagen erinnerte er sich erstmals daran, dass es gerade noch ein Hotel gab, das sein Leben bisher komplett ausfüllte und ihn forderte. Er kaufte Salbe und massierte am Abend dankbar die beiden Füsse, die ihn schon seit Jahren zuverlässig durchs Leben tragen. Diese ungewohnt bewusste Zuwendung der Berührung und Massage, das genaue Beobachten der kleinen Hautveränderungen, um Blasenbildung zu verhindern und das spürbare Bewusstsein, wie wichtig sein Körper für den weiteren Verlauf der Reise ist, öffnete bei ihm eine neue Sichtweise. «Obwohl ich andere Pläne hatte, fragte ich mich auch, ob ich zurück in die Hotellerie könnte. Jein − nur wenn es Wege gäbe, um im Geschäftsalltag und im Privatleben lebenswerter bestehen zu können». Dazu müssten sich aber die Gesetzmäßigkeiten des Business verändern. Realist Hochuli weiß, dass dies unmöglich ist. Aber: «Ich kann dort mit Veränderung beginnen, wo ich Zugang habe − bei mir selber. Und mit mir beginnt sich langsam und leise mein Umfeld zu verändern».
Er orderte ein E-Book zum Thema «Achtsamkeit». «Was ich las, weckte eine Sehnsucht nach Reformierung der Arbeitswelt», sinniert Hochuli. Er begann einfache Übungen auszutesten und war überrascht, welche Auswirkungen diese auf ihn und auf seine Reise hatten.

Lösungen, um aus dem Hamsterrad auszubrechend
Der Same war gesät. Auf der Weiterreise durch neun verschiedene Länder und im Gespräch mit Einwohnern und Reisenden aus aller Welt, erfuhr Hochuli, dass rund um den Globus Menschen leitungsmäßig am Limit laufen. «Vielerorts sind die Kapazitäten der Menschen vollkommen erschöpft, die Zitrone hat schon längst keinen Saft mehr. Und trotzdem pressen die Arbeitgeber weiter, weil der Druck der Geldgeber, des Wettbewerbs, des Marktes, der Kunden oder auch des nackten Überlebens so immens groß ist, dass es gar nicht anders geht. Ich spürte immer wieder die Ohnmacht, wie ich sie aus 20 Jahren Hotellerie nur zu gut kenne». Aus eigener Erfahrung weiß er, dass Führungskräfte oft gar keine andere Wahl haben, als den Druck nach unten weiter zugeben. «Wenn man es einigermaßen gut macht, überlebt man und ist vielleicht sogar erfolgreich. Doch nicht alle haben dieses Glück». Burnout, Trennungen, Krankheiten, Süchte seien die Folgen unserer aktuellen Lebensweise. Auch Hochuli zahlte seinen Preis: Seine Ehe ging in Brüche, gesundheitlich kennt er Grenzen, die er ab und zu überschritt. «Schaue ich in meinen Freundes- und Bekanntenkreis und in mein geschäftliches Netzwerk, wird es mir leicht mulmig: Viele Menschen schieben Probleme vor sich her oder werden aktuell davon überrollt. Zeit, um hinzuschauen, hat man schon gar nicht.» Gibt es Lösungen, um aus dem Hamsterrad auszubrechen? «Ja, ich glaube, ich habe mögliche Lösungsansätze gefunden».

3 x 7 Minuten pro Tag
Hochuli experimentierte an sich selber, unterhielt sich unterwegs mit unzähligen Reisenden und entwickelte ein Achtsamkeits-Training, das er so stark reduzierte, dass es für Menschen im Berufsalltag zeitlich möglich ist, einen Versuch zu wagen, um aufzubrechen: «Es sind einfache Bewegungselemente, verbunden mit bewusster Atmung, praktische Ein-Minuten-Übungen, die tagsüber verteilt gemacht werden und eine Achtsamkeits-Meditation, die auf das Herz fokussiert. Der Zeitaufwand liegt bei dreimal sieben Minuten pro Tag und das während 40 Tagen.» Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich nach dieser Zeitspanne eine angestrebte Veränderung etabliert. Anschließend könne sich jede und jeder selber sein Urteil bilden, ob sich im eigenen Leben etwas zu verändern beginnt und der Achtsamkeits-Same weiter sprießen und wachsen darf.

Heilmittel der Zukunft?
Was ist anders, nach 40 Tagen? «Nach und nach setzt eine feine, subtile Veränderung ein: Die Aufmerksam mir selber gegenüber nimmt täglich zu. Die Präsenz in allem Tun und in den Begegnungen mit anderen wird stärker. Auch die Begegnung zur Partnerin, zum Partner verändert sich spürbar, entsprechend auch der Umgang zu Mitarbeitenden am Arbeitsplatz. Ich finde einen neuen Zugang zu mir selber und der lässt mich anders handeln als bisher.» Natürlich interessiere es Geschäftsführerinnen und -führer in erster Linie, welchen Nutzen ein solches Training der Firma bringt, wo der zeitliche Aufwand und die Kosten liegen. Der Zeitaufwand liegt bei einem halben Tag Impuls-Workshop. Das weitere Training findet im Alltag statt, die Ein-Minuten-Übungen wirken sich auf die Arbeitsleistung sogar positiv aus. Aus all dem resultieren mittelfristig verbesserte Zusammenarbeit, mehr Kreativität, mehr Sicherheit in Entscheidungen, weniger Krankheitsausfälle, weniger Fluktuation, mehr Lebensqualität − und wen wundert’s: langfristig mehr Geschäftserfolg. Zu schön, um wahr zu sein? Google, VW, Price Waterhouse Coopers, Apple, Sparda-Bank München und in der Zwischenzeit viele weitere namhafte Firmen investieren in die Achtsamkeit ihrer Teams. Ob sie allen anderen eine Nasenlänge voraus sind?

Quellenangabe: Ein HERZlichen Dank für diese tollen Infos an Hannes Hochuli
Homepage:  www.hanneshochuli.ch

 
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